Willkommen bei mind.mooves - Treediation
Transdisziplinäre, mehrdimensionale Dauerinstallation mittels pflanzlichen Biofeedbacks
ZEITRAUM:
Ab 8. Mai 2010 bis 08. August 2010 beim NÖ Viertelfestival!
LOCATION:
- Therapiegarten Schloß Schiltern Caritas,
Haupteingang, neben Schloßcafe vis a vis ARCHE NOAH
- gesamte Region Waldviertel
- Web
MITWIRKENDE:
5 Haushalte im Waldviertel, Treediator, Institut für Kunst und Technologie, Besucher
Wenn Pflanzen sprechen könnten … Wie kommt ein Baum zu einer Stimme?
Über die Messung seiner elektrophysikalischen Aktivität, seines Biofeedbacks. An verschiedenen Standorten im Waldviertel übersetzt und implementiert die Konzeption Treediation den in der Interaktion mit Besucher und Umwelt freigesetzten Impuls im Bioorganismus Baum in sinnlich wahrnehmbare Bereiche von Licht und Sound. Als Gast beim Baum werden Sie Teil dieser transmedialen, naturellen Wechselwirkung. Auf Basis so ermittelter Stimmungsmuster wird eine mit jedem Besucher wachsende Visualisierung fraktalen Charakters geschaffen. Diese übersetzt die dynamische Wechselwirkung zwischen Mensch und Pflanze in die Form eines 3dimensionalen Raumkörpers, dessen Wachstum während des Viertelfestivals unter http://www.mindmooves.org/viertelfestival/ beobachtet werden kann.
Ein weiteres, mobiles Modul, ist der „Treediator“. Eine lebende Pflanze, versehen mit Interaktionsund Klangmodul, wird im Veranstaltungszeitraum bei Persönlichkeiten, in ausgewählten Haushalten und Institutionen der Region gastieren. Real interagierend mit Menschen und Organismen der Umgebung, virtuell integriert in die Entwicklungsimpulse der wachsenden Visualisierung.
Ziel des Projektes ist die kartographische Erfassung von Relationen und Harmonien im Sozialraum Waldviertel, durch Annäherung von Technologie, Natur und Mensch in der Idee einer summarisch differàncierten, biologischen Wirksamkeit.
INFO:
Die Installation ist permanent, frei zugänglich, mobil, interaktiv, virtuell.
Info: .(JavaScript must be enabled to view this email address)
http://www.mindmooves.org/viertelfestival/
http://www.viertelfestival-noe.at/
Presse:
bitte kontaktieren Sie uns unter .(JavaScript must be enabled to view this email address) für nähere Projektinfos.
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treediation Woche 4
Treediation, Woche 3
Pleomorphismus
Pleomorphismus (Formenwandel) bei Einzellern, Treediation Woche 2;
Griech. pleion = mehr und morphe = Gestalt = Mehrgestaltigkeit = Veränderlichkeit der Mikrobe in Form und Größe.
"Der Pleomorphismus ist eine historische wissenschaftliche Lehrmeinung, derzufolge sich Zellen, Viren und Bakterien ineinander umwandeln und in unterschiedlicher Erscheinungsform auftreten können. Während das Konzept des Auftretens unterschiedlicher Erscheinungsformen einer bestimmten Bakterienart sich unter dem Begriff Pleomorphie heutzutage etabliert hat, gilt das historische Pleomorphismuskonzept allgemein als unzutreffend: Es galt bereits in den 1930er Jahren als widerlegt und wird von der modernen wissenschaftlichen Medizin oder Biologie vollständig abgelehnt."
[wikipedia, 2010]
== || != ???
"Sämtliche Mikroorganismen besitzen einen Entwicklungskreislauf, der mit den Primitivphasen beginnt, in Bakterienphasen übergeht und in den Pilzphasen seinen Höhepunkt findet."
[Prof. Dr. Günther Enderlein, nach Claude Bernard (1813 - 1878) und Antonie Bechamp`(1816 - 1908 )]
Pleomorphismus bedeutet Vielgestaltigkeit oder Formenreichtum. Diese Lehre bezieht sich auf die von vielen Mikrobiologen beobachteten und zum Teil präzise dokumentierten pleomorphen Erscheinungen einer cyclogenetischen Aufwärtsentwicklung (Entwicklungskreislauf) der Mikroorganismen. Eine derartige Aufwärtsentwicklung zeigt uns sehr unterschiedliche morphologische Phänomene, die ineinander übergehen und in der sogar eine Rückwärtsentwicklung möglich ist. Aus kolloidalen Eiweissen entstehen spermienähnliche Gebilde, Urzellformen, schliesslich Bakterien und am Punkt der höchsten Entwicklung Pilzstrukturen. Am Beginn der eigentlichen mikrobiologischen Wissenschaft stand die pleomorphistische Anschauung der Entwicklungsmöglichkeiten sämtlicher Bakterien und Pilze ganz im Vordergrund (Bechamp 1865). Besonders spektakulär wurde dabei die 1916 von Prof. Günther Enderlein gemachte Beobachtung einer möglichen Rückentwicklung höherer Entwicklungsformen in den Bereich der Ausgangsstrukturen, z. B. der kolloidalen Urmaterialien. Obwohl sich Pasteur mit seiner monomorphistischen Anschauung schliesslich gegen den Pleomorphismus durchgesetzt hatte, sind pleomorphistisches Gedankengut, pleomorphistische Forschung und der Einsatz daraus resultierender therapeutischer Massnahmen seit mehr als hundert Jahren nie ganz verdrängt worden. Derzeit scheint der Pleomorphismus vehement an den Grundmauern des monomorphistischen Dogmengebäudes zu rütteln. Recherchen auf dem offensichtlich wieder zunehmend bedeutenden Gebiet des Pleomorphismus ergeben sehr schnell, dass es sowohl aus biologischer wie auch medizinischer Sicht im Bereich der historischen wie auch der aktuellen Forschung zum Teil erheblich kontroverse Ansichten gab und nach wie vor gibt. Derartige Kontroversen betreffen sowohl den Bereich der Angaben über Befunderhebungen des Nativblutes im Dunkelfeld, als auch die Begutachtung von Färbepräparaten der Blutausstriche.
[Pleomorphismus, Diplomarbeit von Daniel Diehler, 2001]
Biogenese, Woche 1
"Bione = Energiebläschen, Übergangsstufen zwischen toter und lebender Substanz, zwischen anorganischer und organischer Materie. Bione strukturieren sich spontan - unter Verschmelzung ihrer Membranen - zu größeren Einheiten. Als Elementare Funktionseinheit aller lebenden Materie entstehen sie in der Natur ständig durch einen Auflösungsprozess ("Prozess des Strukturzerfalls") anorganischer und organischer Materie und organisieren sich schließlich zu Protozoen und strahlen dabei eine biologisch wirksame Energie ab."
["Die Bione - Zur Entstehung des vegetativen Lebens" 1938, W. Reich]
Treediation, Woche 1;
Therapiegarten Schloß Schiltern Caritas
Im altehrwürdigen Ambiente des Therapiegarten Schloß Schiltern Caritas wird die Treediation Mutterstation an einem angestammten Altbaum installiert. Eine integrative Laserprojektion und modulierende Klänge mitteln im Kontakt zwischen Baum und Besucher, eine Infosäule mit Audioguide gibt Auskunft zu Installation und dahinterliegendem Konzept.
Die Installation ist permanent und kostenfrei zu besuchen, Sie finden den Eingang zum Therapiegarten vis a vis der ARCHE NOAH am Haupteingang, neben dem Schloßcafe.
Das Treediation zugrundeliegende Konzept der permanenten Interaktionsverschränkung findet in der visuellen Aufbereitung des laufenden Meßgeschehens im www seine Fortsetzung. Hier werden aus den am Standort ermittelten Interaktionsmustern zwischen Baum und Besuchern Wachstumsimpulse für die organisch wachsende Visualisierung generiert.
Treediator
Der „Treediator“ versteht sich als mobiles Modul mit ähnlichem Funktionsumfang der Mutterstation im Therapiegarten Schloß Schiltern. In Form einer Topfpflanze, versehen mit Interaktions und Klangmodul, wird Treediation über den Veranstaltungszeitraum hinweg, bei Persönlichkeiten, in ausgewählten Haushalten und Institutionen der Region gastieren. Real interagierend mit Menschen und Organismen der Umgebung, virtuell integriert in die Entwicklungsimpulse der wachsenden Visualisierung im www.
Arche Noah
Im Schaugarten der Arche Noah wird zu den saisonalen Veranstaltungen ein Treediator gastieren.
WorldWideWeb
Über den gesamten Veranstaltungszeitraum hinweg kann unter http://www.mindmooves.org/viertelfestival/ das Wachstum einer virtuellen, mit Impulsen aus den Interaktionen der Treediatoren und Besucher an den Standorten befruchteten Datenvisualisierung beobachtet werden. Als Gast beim Baum werden Sie Teil dieser transmedialen, naturellen Wechselwirkung. Auf Basis so ermittelter Stimmungsmuster wird eine mit jedem Besucher wachsende Visualisierung fraktalen Charakters geschaffen, welche die dynamische Wechselwirkung zwischen Mensch und Pflanze in die Form eines 3dimensionalen Raumkörpers verbildlicht.
Ziel des Projektes ist die “kartographische Erfassung” von Relationen und Harmonien im erweiterten Sozial- und Lebensraum Waldviertel in Form einer 3dimensionalen, räumlichen Datenvisualisierung - durch Annäherung von Technologie, Natur und Mensch somit - in der Idee einer summarisch differàncierten, biologischen Wirksamkeit.